Wertimagination

„ In jedem Menschen lebt ein ursprüngliches Bild seiner selbst, das darauf  wartet, erkannt zu werden und endlich leben zu dürfen.“ Uwe Böschemeyer

Brücke zwischen Europa und AsienAlles Menschliche kann sich in inneren Bildern zeigen. Es geht nicht um die vom Bewusstsein vorgestellten oder sich eingebildeten, sondern um die vom unbewussten Geist ausgebildeten Bilder.  Auf diese warten wir zu. Dies geschieht bei geschlossenen Augen. Der  Klient ist aber immer im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Er wird nicht manipuliert und kann so seine Eigenständigkeit und Eigenverantwortung bewahren und stärken. Zentrales Thema der Wertimaginationsarbeit sind die spezifisch menschlichen Werte wie Mut, Freiheit, Verantwortlichkeit, Liebe, Hoffnung, Frieden. Die diesen Werten entsprechenden Symbole erscheinen plastisch und unmittelbar. Sie haben eine hohe Attraktivität für den Imaginanden. Diese Werte begründen Sinnerfahrungen, die der Imaginand mehr als bisher leben möchte.

Da diese Werte im geistig Unbewussten wurzeln, kommen wir in dieser Arbeit zu Problemlösungen, die dem Bewusstsein bislang verborgen waren. Diese inneren Bilder verbinden uns mit dem Ursprünglichen. Diese Bilder der Wertimaginationen schaffen eine Verbindung zur eigenen Tiefe und zur Transzendenz.

Wertimaginationen dauern in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten

„ Die innere Welt des Menschen, deren Mitte nicht der Trieb, sondern der Geist, deren Grund nicht das Chaos ist, sondern der Sinn, deren Ziel nicht der Hass ist, sondern die Liebe, bietet alle Voraussetzungen dafür, dass wir Lösungen finden, wie Menschen als Menschen in dieser und der kommenden Zeit wertvoller leben können als bisher. Denn unsere Tiefe ist hell.“

(Böschemeyer, Warum nicht, S. 221)