Armenien

 

 

 

 

In der vergangenen Woche war ich auf einer Inforeise mit der ReiseMission Leipzig  in  Armenien.  Vier Tage volles Programm. Armenien ist ein uraltes Kulturland. Das heutige Staatsgebiet, etwa so groß wie das Bundesland Brandenburg, ist nur noch der Rest des spätantiken oder mittelalterlichen Reiches.Wir sahen in dem Museum für altarmenische Handschriften ( Matenadaran)  uralte Handschriften. Es wurde deutlich, welchen unschätzbaren Beitrag die Armenier bei der Bewahrung antiken Schrifttums geleistet haben. Mancher antike Klassiker wäre ohne die armenischen Übersetzungen und Abschriften uns nicht bekannt.

Die alten Kreuzkuppelkirchen gehören vielfach zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Reiseleiterin sprach ein akzentfreies Deutsch. Für mich unglaublich. Es konnte mit ihr über kirchengeschichtliche Feinheiten diskutiert werden. Es war eine Freude. Peinlich war nur, wie ein ev. Pfarrer sich lautstark über die Segensgesten in der armenischen Kirche oder auch der Orthodoxie lustig machte. Da kann man nur I.Kant zitieren: „Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen.“